CareCertGbR
Gesellschaft zur Entwicklung
im Sozial und Gesundheitsbereich

Carecert GbR
Karin Helmer, Prof. Petra Weber
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Grundlegend

Die Balance-Score-Card:

Die Anforderungen an die Führung von Organisationen wachsen kontinuierlich. Ebenso wie Kostendruck und Konkurrenzkampf zunehmen, steigen Ansprüche und Vorgaben in Bezug auf Qualität und Leistung.

Die Balanced Score Card (BSC) ist ein Steuerungs- und Führungsinstrument, das sowohl so genannte harte als auch weiche Faktoren zusammenführt. Sie stellt damit ein umfassendes Führungsinstrument dar, das zum etablierten und anerkannten Instrumentarium der Betriebswirtschaftslehre gehört. Die BSC ermöglicht strategische Planung und systematisches Controlling der komplexen und vielschichtigen Faktoren einer Organisation und so Handlungssicherheit auf allen Ebenen.

Das Balanced Score Card (BSC) Konzept in Kurzform:

Das Besondere der BSC ist die Herausarbeitung von Wirkungsketten, bei denen definierte Ziele mit Aktionen verbunden werden. Daraus ergibt sich in anderen Worten der „Schaltplan“ Ihrer Einrichtung. Prozesse werden in der Regel Einfluss auf mehrere Ziele haben. Diese Wechselwirkungen werden deutlich und sollen nutzbar gemacht werden. Prozesse, die ggf. eine positive Wirkung in Bezug auf ein Ziel haben, können aber durchaus kontraproduktiv für die Erreichung eines anderen Ziels sein. In der Prioritätensetzung und Beschränkung auf wenige Aktionen wird man sich auf die mehrdimensional wirksamen Aktionen einigen.

Insgesamt ist es sinnvoll, maximal ca. 20 – 30 (je nach Einrichtung und Typ) Zielkennzahlen in einer BSC zu definieren, zu quantifizieren und mit entsprechenden Handlungsplänen zu konkretisieren. Sie definieren ggf. mit Ihren Mitarbeiter/innen 20 – 30 Ziele und versehen diese Ziele mit einer Messgröße bzw. Kennzahl (z.B. Kostendeckungsgrad 98%). Dieses so definierte Ziel wird in konkrete Maßnahmen, die die Erreichung des Zieles ermöglichen auf alle beteiligten Betriebsteile und -ebenen herunter gebrochen. Dadurch wird deutlich, welche Maßnahme mit welchen zu erwartenden Effekten der Erreichung des Zieles dient. Diese Wirkungsketten ergeben ein Gesamtbild der Ziele und der dazugehörenden Maßnahmen der einzelnen Betriebsbereiche.

Für alle Beteiligten wird dadurch deutlich, an welchen Stellen sie in welchem Maß an der Erreichung der Unternehmensziele teilhaben und verantwortlich zeichnen. Die Einführung einer BSC ist eine GrundLegende Investition an Zeit und Finanzmitteln, die einen überprüfbaren Steuerungskreislauf durch ihr Unternehmen knüpft und damit Zukunft nachhaltig sichert. Die Kultur der Einrichtung, das Qualitätsverständnis sowie der Erfüllungsgrad gesetzlicher Anforderungen finden dabei ihre Berücksichtigung.

Was ermöglicht Ihnen die Balanced Score Card insbesondere?

* Die BSC bietet die Möglichkeit, das Qualitätsmanagement in strategierelevanten Teilen in das Controllingsystem zu integrieren.

* Die BSC ist ein Hilfsmittel, mit dem einer Entfremdung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Vision und festgelegtem Leitbild entgegengewirkt werden kann.

* Die BSC ermöglicht die Integration der z.B. sozialen Ziele eines gemeinnützigen Trägers als Leitziele.

* Die BSC ist die methodische Umsetzung des Leitbildes bzw. der Strategie in das operative Geschäft.

* Die BSC stellt ein Instrument dar, das sich im Steuerungsprozess einer Organisation den sich ändernden Rahmenbedingungen anpasst.

Die Zielebenen bei der BSC

Die Balanced Score Card beschränkt sich nicht nur auf eine Zieldimension, sondern besteht, daher der Name, in einer balancierten Gewichtung mehrerer Zielebenen.

Neben den traditionellen Zielperspektiven Finanzen – Kunden – Prozesse – Entwicklung kommt im Sozial- und Gesundheitswesen häufig die Ebene sozialer und gesellschaftlicher Ziele dazu.

Durch das Herausarbeiten der Wechselbeziehungen aller Ziele und Maßnahmen werden die Verantwortlichkeiten aller Beteiligten und aller Bereiche für den Unternehmenserfolg nachvollziehbar und überprüfbar.

Notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche BSC Einführung:

* Sondierung aller vorhandenen Zielvorgaben und Kennzahlensysteme

* Klärung strategischer Zielvorgaben durch die Leitungsebene vor Erarbeitung der BSCBereitschaft zur Bündelung aller Kennzahlensysteme in einem BSC System

* Vorgabe der strategischen Ziele in quantifizierter Form für die BSC durch die Leitungsebene

* Bereitschaft zur Schaffung von Transparenz und Offenheit in Bezug auf strategische Ziele und deren jährlichen Zielerreichungsgrade.

* Einbindung aller erforderlichen MitarbeiterInnen in die Erarbeitung der BSC und insbesondere deren Wirkungsketten.

Die Vorteile von GrundLegend

Mit GrundLegend bieten wir Ihnen die externe Begleitung Ihrer Einrichtung bei der Einführung einer Balanced Score Card an. Expert/innen aus den Bereichen Betriebswirtschaft/ Controlling – Pflege - Qualitätssicherung stehen Ihnen als Beraterteam während der gesamten Laufzeit der BSC-Einführung zur Verfügung. Als solche übernehmen wir die Projektplanung, Moderationen, Ergebnissicherung und Umsetzungsberatung.

Ihre Vorteile in Stichpunkten:

* Die externe Moderation der Ziel- und Kennzahlenerarbeitung sowie der Wirkungsketten spart viel Zeit und damit Kosten.

* Zielkonflikte lassen sich durch professionelle externe Begleitung leichter lösen.

* Die Delegation der Projektverantwortung für die Einführung der BSC an externe Profis entlastet Sie in Ihrem Alltagsgeschäft.

GrundLegend in Schritten

1. Schritt:
Ausführliches Informationsgespräch mit der Geschäftsführung zur BSC Einführung

2. Schritt:
Sondierungsworkshop strategische Ziele mit der Leitungsebene

3. Schritt
Workshop zur Konkretisierung und Fixierung der strategischen Ziele

4. Schritt
Kick off Veranstaltung für alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Leitungskräfte zum Start des Einführungsprozesses einer BSC für das Unternehmen 
* Vorstellung strategische Ziele 
* Vorstellung der BSC-Methodik 
* Bildung von Arbeitsgruppen zur Bearbeitung der vorgegebenen Ziele 
* Terminplanung

5. Schritt
Prozess der Erarbeitung konkreter Handlungspläne und Wirkungsketten, sowie der Festlegung von Verantwortlichkeiten

Pro Arbeitsgruppe ca. 7 Ziele 
* Zeitplan: ca. 6 Monate 3 Workshops pro Arbeitsgruppe a 4 Stunden (Urlaub etc.) 
* Zusammenfassung der Ergebnisse in Teil-BSC´s 
* Verteilung der Ergebnisse an alle Kick-off Teilnehmerinnen

6. Schritt
Abstimmungsrunde aller Arbeitsgruppen zu den Teil-BSC mit Leitung 
* Verabschiedung des Rohentwurfs

7. Schritt
Diskussion und Erprobung des Entwurfs in den Arbeitsbereichen der Einrichtung

8. Schritt
Auswertungsworkshop der Rückmeldungen 
* Verabschiedung der endgültigen BSC 
* Interne Veröffentlichung